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Risiko begrenzen: Wie Profis Verluste klein halten

Fast jeder Gast nennt Risikomanagement als das, was ihn im Markt gehalten hat. Hier steht, wie die Profis es konkret machen: wie viel sie pro Trade riskieren, wie groß eine Position werden darf und was sie im Drawdown tun.

Neue Antworten und Folgen zu Risiko in deinem Konto

Dein Lernweg

4 Schritte

1. Die Positionsgröße zuerst

Nicht der Einstieg entscheidet über dein Ergebnis, sondern wie viel du einsetzt. Max Schulz hat sein Risiko mit wachsendem Konto von 2 auf 0,3 bis 0,6 Prozent pro Trade gesenkt.

Wie viel riskierst du pro Trade? → · Positionsgröße erklärt → · Chance-Risiko-Verhältnis erklärt →

2. Den Stop verstehen

Die meisten Trader setzen einen Stop, viele Investoren nicht. Wie die Gäste das begründen, steht auf der Begriffsseite mit ihren Zitaten.

Stop-Loss erklärt →

3. Streuen, aber nicht verwässern

Dominik Doster kommt mit 10 bis 12 Aktien aus, Christian Jagd hält 70 bis 80. Die Zahl folgt aus der Methode, nicht aus einer Faustregel.

Wie viele Aktien hast du im Depot? → · Diversifikation erklärt →

4. Den Drawdown aushalten

Jeder Profi hatte Phasen mit großen Verlusten. Hier steht, was sie danach getan haben.

Was war dein größter Drawdown, und was hast du dann gemacht? → · Drawdown erklärt → · Hebel erklärt →

Was die Profis sagen

Wörtlich, mit Stelle im Video

Über jeder Antwort steht der Stil des Gastes. So siehst du, welche Antwort zu deinem Stil passt.

Wie viel riskierst du pro Trade? So viel setzen Profis aufs Spiel

Swing-Trading · Makro und Rohstoffe: 0,3 bis 0,6 Prozent pro Trade, früher 2 Prozent

„Und da sieht man auch mein Risikomanagement. So, ich bin jetzt mit 0,3, 0,6. Prozent pro trade im Markt.“
Max Schulz  Folge 18: Millionen mit Rohstoffen: Max Schulz' System mit nur einer Analyse pro Woche 1:02:13 auf YouTube

Positionstrading · Optionen und Derivate: 1 Prozent des Depots, bei stabilen Werten bis 2 Prozent

„Ich kenne das, was ich maximal riskieren darf und dann passe ich die Positionsgröße so an, dass es zu dieser Position passt. […] Bei einer JD... Sehr wackelige Angelegenheit, da hätte ich den 1 % nicht überschritten.“
Gerd Ackermann Folge 20: Mit Optionen 30-40 % Rendite erzielen - bei minimalem Verlustrisiko 1:29:28 auf YouTube

Swing-Trading · Optionen und Derivate: Allgemein für Futures: 10 bis 50 Basispunkte pro Trade

„Du machst sehr viele Trades, das heißt pro Trade riskiert man in der Regel nur ganz wenig. Also wenn man es professionell macht, dass man sagt hier 10 Basispunkte, 20, 50 Basispunkte, aber nicht jetzt irgendwie, riskiere jetzt 10 % von meinem Account, weil ich glaube der DAX wird heute steigen.“
David Pieper Folge 10: Vom Bankanalysten zum Options-Stillhalter: Wie David Pieper mit technischer Analyse ein zweites Börseneinkommen aufbaut 1:24:02 auf YouTube

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Wie viele Aktien gehören ins Depot? So viele halten die Profis

Langfristig investieren · Value und Qualität: 10 bis 12 Aktien, selten eine Änderung

„Bei mir ist es immer so ein Prozess, wo ich sage, ich habe meine 10 bis 12 Aktien. Ab und zu, alle 6 bis 12 Monate oder so, kommt mir eine dazu oder eine weg.“
Dominik Doster  Folge 35: Börse ist Kunst, keine Mathematik: Dominik Dosters defensive wikifolio-Strategie 20:44 auf YouTube

Positionstrading · Optionen und Derivate: 10 bis 15 Positionen, jede mit Put abgesichert

„Ich habe 10 bis 15 Positionen. Manchmal auch weniger als 10, kommt auch vor. […] Auf diese Anzahl Positionen sind so zwei, drei Trades die Woche.“
Gerd Ackermann Folge 20: Mit Optionen 30-40 % Rendite erzielen - bei minimalem Verlustrisiko 1:32:16 auf YouTube

Positionstrading · Optionen und Derivate: Rund 20 Werte im wikifolio, damit kein Klumpen das Depot bewegt

„Das ist die Grundidee dahinter, warum ich dann auf 20 gegangen bin. Mit 20 arbeitet es sich auch angenehmer, weil ich dann nicht andauernd so große Klumpen habe, die mein ganzes Depot bewegen.“
Nico Schulze  Folge 4: Wie Nico Schulze nach 70 Prozent Depotverlust ein 4-Millionen-Euro-wikifolio aufgebaut hat 1:57:22 auf YouTube

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Dein größter Drawdown? Was Profis nach dem tiefsten Minus gemacht haben

Langfristig investieren · Krypto: 2017 ein Zielwert fürs Depot, danach 80 Prozent verloren

„Meine ursprüngliche Strategie von 2017 war eine Zielzahl, ich im Kopf hatte für mein Portfoliowert. Das ist kompletter Quatsch. Ich bin ganz knapp, hab ich diese Zahl nicht erreicht und hab dann 80 Prozent verloren.“
Mirco Recksiek Folge 29: Bitcoin auf 100 Millionen $? - Seine Prognose schockiert! 1:20:02 auf YouTube

Daytrading · Systeme, Quant und KI: Seine KI machte aus 10 Prozent Marktminus 40 Prozent Verlust

„Also im Grunde genommen ist der Markt 10 bis 12 Prozent ins Minus gegangen, gesamte Markt. […] Aber sie hat einen Gesamtverlust von 40 Prozent heraus erzeugt.“
Erik Wimmer Folge 6: 40 Prozent Verlust über Nacht: Wie Erik Wimmer aus einem KI-Fehlgriff sein Handelssystem baute 1:32:54 auf YouTube

Positionstrading · Optionen und Derivate: Nach 50 Prozent Minus ein Notmodus mit 30 Prozent Cash

„30 % gingen in [Cash]. Das hat den Drawdown, der dann im April gekommen ist, massiv eingeschränkt. Sodass wir dann nicht wieder bei 50 % standen, sondern bloß bei 30 %.“
Nico Schulze  Folge 4: Wie Nico Schulze nach 70 Prozent Depotverlust ein 4-Millionen-Euro-wikifolio aufgebaut hat 1:49:02 auf YouTube

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Von wem du hier lernst

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Begriffe zum Thema

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BörsencrashEin Börsencrash ist ein plötzlicher, starker Kurseinbruch an den Aktienmärkten, meist innerhalb weniger Tage oder Wochen. Eine feste Grenze gibt es nicht, oft ist von einem zweistelligen Minus in kurzer Zeit die Rede. Bekannte Beispiele sind der Schwarze Montag 1987, das Platzen der Dotcom-Blase, die Finanzkrise 2008 und der Corona-Crash 2020.Erklärt mit Zitaten → Chance-Risiko-VerhältnisDas Chance-Risiko-Verhältnis ist das Verhältnis zwischen dem möglichen Gewinn eines Trades und dem Verlust, der bis zum Stop-Loss droht. Ein CRV von 2 bedeutet: Für jeden riskierten Euro sind zwei Euro Gewinn möglich. Erst zusammen mit der Trefferquote zeigt es, ob eine Strategie auf Dauer einen positiven Erwartungswert hat.Erklärt mit Zitaten → DiversifikationDiversifikation ist die Verteilung des Kapitals auf viele verschiedene Anlagen, damit ein einzelner Fehlschlag das Depot nicht schwer trifft. Gestreut wird über Einzelwerte, Branchen, Länder und Anlageklassen. Diversifikation senkt vor allem das Risiko einzelner Unternehmen, schützt aber nicht vor Verlusten, wenn der ganze Markt fällt.Erklärt mit Zitaten → DrawdownDer Drawdown ist der Rückgang eines Depots oder einer Strategie vom letzten Höchststand bis zum folgenden Tiefpunkt, meist in Prozent angegeben. Der größte Rückgang in einem Zeitraum heißt Maximum Drawdown. Er zeigt, wie schmerzhaft eine Strategie im schlechtesten Fall war, und ist neben der Rendite eine der wichtigsten Kennzahlen im Trading.Erklärt mit Zitaten → HebelAn der Börse ist ein Hebel der Faktor, um den eine Position größer ist als das eigene eingesetzte Kapital. Mit Hebel 5 bewegen 1.000 Euro Eigenkapital eine Position von 5.000 Euro. Gewinne und Verluste wachsen dabei im selben Verhältnis. Schon kleine Kursbewegungen gegen die Position können deshalb das eingesetzte Kapital komplett aufzehren.Erklärt mit Zitaten → PositionsgrößeDie Positionsgröße legt fest, wie viel Kapital in einen einzelnen Trade oder eine einzelne Aktie fließt. Sie bestimmt, wie viel ein Fehler das Depot kostet. Viele Trader berechnen sie rückwärts: Erst legen sie fest, wie viel ein Trade höchstens kosten darf, dann ergibt sich aus dem Abstand zum Stop-Loss die Stückzahl.Erklärt mit Zitaten → RisikomanagementRisikomanagement ist die Gesamtheit aller Regeln, mit denen Trader und Anleger Verluste begrenzen und ihr Kapital schützen. Dazu gehören vor allem Stop-Loss, Positionsgröße und Streuung. Ziel ist, Verluste so klein zu halten, dass auch eine längere Verlustserie das Depot nicht ernsthaft gefährdet.Erklärt mit Zitaten → Stop-LossEin Stop-Loss ist eine vorab festgelegte Verkaufsmarke für eine Position. Erreicht der Kurs diese Marke, wird automatisch verkauft und der Verlust begrenzt. Trader legen den Stopp fest, bevor sie einsteigen, damit eine einzelne Fehlentscheidung das Depot nicht gefährdet. Einen garantierten Verkaufskurs bietet ein Stop-Loss aber nicht.Erklärt mit Zitaten → TrefferquoteDie Trefferquote ist der Anteil der Trades, die mit Gewinn geschlossen werden, gemessen an allen Trades. Sie wird meist in Prozent angegeben. Allein sagt sie wenig über den Erfolg: Erst zusammen mit dem Chance-Risiko-Verhältnis, also dem Verhältnis von durchschnittlichem Gewinn zu durchschnittlichem Verlust, zeigt sie, ob eine Strategie langfristig Geld verdient.Erklärt mit Zitaten → VolatilitätDie Volatilität ist das Maß dafür, wie stark der Kurs eines Wertpapiers oder Marktes in einem Zeitraum schwankt. Meist wird sie als annualisierte Standardabweichung der Renditen in Prozent angegeben. Hohe Volatilität bedeutet große Kursausschläge in beide Richtungen, niedrige Volatilität ruhige Kurse. Sie gilt als verbreitetes Risikomaß und hat großen Einfluss auf die Preise von Optionen.Erklärt mit Zitaten →

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