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Mit wie viel Geld fängt man an der Börse an? So haben die Profis gestartet
„Mit wie viel Geld fängt man an?“
Diese Frage hat Mario Märzinger nicht jedem Gast gestellt. Die Beträge fielen im Gespräch, meist wenn es um die ersten Schritte an der Börse ging. Hier stehen sie nebeneinander, wörtlich und mit Sprung an die Stelle im Video.
Marios Einordnung
Was fast alle gleich sagen
Kaum einer hat mit viel Geld angefangen. Taschengeld, 10 Mark im Monat, 1000 Mark oder 300 Euro Sparrate pro Monat waren der Start. Wichtiger als die erste Summe war, dass regelmäßig etwas dazukam.
Wo sie sich unterscheiden
Bei der Methode. Für Aktien reicht wenig, Nico Schulze kaufte mit rund 300 Euro im Monat nach und hatte nach ein paar Jahren 10 bis 20 Aktien. Für Optionen will Thomas Sparkojote ein Depot von 50 bis 100k, André Doerk sagt, mit 10.000 Euro fährst du keine komplexen Optionsstrategien. Max Schulz startete mit 14.000 Dollar und dem Ziel, in zehn Jahren eine Million daraus zu machen.
Was das für dich heißt
Fang mit dem an, was du jeden Monat übrig hast, und wähle die Methode passend zum Betrag. Mit 500 Euro wird Kapitalaufbau laut Dr. Raimund Schriek schwierig, also spar erst eine Weile an. Dirk Siebenhaar handelt ein eigenes Depot mit 10.000 Euro und hält darin meist höchstens vier Aktien.
Die Antworten im Überblick
Wörtliche Aussagen aus den Originalgesprächen von [Bulle & Mensch]. Sie geben die Sicht der jeweiligen Gesprächspartner wieder, nur Füllwörter wurden entfernt. Ergänzungen in eckigen Klammern sind von der Redaktion.
| Gast | Kurz gesagt |
|---|---|
| Dr. Hendrik Leber | Mit zehn Jahren die erste Aktie vom Taschengeld |
| Oliver Klemm | 10 Mark im Monat vom Vater, angespart für eine Anleihe |
| Uwe Jännert | 1000 Mark im Depot der Eltern |
| Nico Schulze | Rund 300 Euro im Monat, nach ein paar Jahren 10 bis 20 Aktien |
| Wieland Arlt | 150 bis 200 Euro pro Versuch, damals mit Knock-outs |
| Dirk Siebenhaar | Eigenes Depot bewusst mit 10.000 Euro gestartet |
| Max Schulz | 14.000 Dollar, Ziel eine Million in zehn Jahren |
| Dr. Raimund Schriek | Mit 500 Euro ist Kapitalaufbau schwierig |
| Thomas Sparkojote | Für Optionen erst ab 50 bis 100k Depot |
| André Doerk | 10.000 Euro reichen nicht für komplexe Optionsstrategien |
Klein angefangen: Taschengeld und Sparraten
Mit zehn Jahren die erste Aktie vom Taschengeld
„[…] meine erste Aktie gekauft vom Taschengeld. […] Ich konnte als Zehnjähriger kein eigenes Depot haben, das hat mein Vater da mitgeführt.“
10 Mark im Monat vom Vater, angespart für eine Anleihe
„Und da hat mein Vater mir einen Dauerauftrag eingerichtet. hat er jeden Monat mir zehn Mark überwiesen. Und ich habe dann immer angespart, damit ich mir dann irgendwie damals irgendwie sechs Prozent Schleswig-Holstein oder irgendwie so eine komische Anleihe gekauft habe.“
1000 Mark im Depot der Eltern
„[…] dann durfte ich praktisch mit den 1000 Mark, die ich hatte, was damals aus meiner Sicht sehr viel Geld war, was aber, wenn du die Märkte anguckst, leider nicht sehr viel ist, konnte ich was kaufen.“
Rund 300 Euro im Monat, nach ein paar Jahren 10 bis 20 Aktien
„Meistens waren es so 300 Euro pro Monat. Dann konnte ich halt wieder was Neues kaufen. […] Und hatte dann nach ein paar Jahren doch ein ansehnlich diversifiziertes Depot mit glaube ich 10-20 Aktien.“
150 bis 200 Euro pro Versuch, damals mit Knock-outs
„Klar, wenn du anfängst, dann gehst du nicht sofort all in. […] Du fängst halt an, dass bei hier 150 Euro […] Du ich versuche es mal mit 200 Euro.“
Mit 10.000 bis 14.000 starten
Eigenes Depot bewusst mit 10.000 Euro gestartet
„Ich mache einen 10.000 Euro Depot auf und Handle einfach mit einer kleineren Summe. Und das ist der 10.000-Trader. Der ist mit 10.000 Euro gestartet.“
14.000 Dollar, Ziel eine Million in zehn Jahren
„Mein Ziel war es innerhalb von zehn Jahren aus 14.000 Dollar eine Million zu ertreiben.“
Mit 500 Euro ist Kapitalaufbau schwierig
„Wenn jemand mit 500 Euro versucht, Kapital aufzubauen, ist das einfach schwierig. Meistens oft, weil auch nicht mehr Kapital in dem Augenblick vorhanden ist.“
Die Strategie bestimmt das Kapital
Für Optionen erst ab 50 bis 100k Depot
„[…] dein Depot muss schon so 50 bis 100k groß sein, dass es sich wirklich anfängt zu lohnen. Und wahrscheinlich so richtig richtig durchziehen kannst du es halt erst so mit 200.000, 300.000 Portfolio Größe […]“
10.000 Euro reichen nicht für komplexe Optionsstrategien
„Und da muss man eben natürlich auch aufs Kapital gucken. Also wenn ich jetzt mit 10.000 Euro anfange, dann kann ich nicht irgendwie hochkomplexe Optionsstrategien fahren, weil da brauche ich aber mehr Kapital dafür.“



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