Buchtipp aus dem Podcast
Putzger Historischer Weltatlas von Friedrich Wilhelm Putzger
Empfohlen von Philipp Vorndran.
Friedrich Wilhelm Putzger war Realschullehrer und brachte 1877 in Leipzig den „Historischen Schul-Atlas“ heraus. Gedacht war er als günstiger Atlas für Schüler aus einfachen Verhältnissen, bald griffen auch Erwachsene danach. 1954 wechselte der Atlas von Velhagen & Klasing zu Cornelsen, wo er bis heute erscheint. Verkauft wurde er rund 8,5 Millionen Mal.
Was die Gäste über das Buch sagen
Wie Reiche entstehen und vergehen
„Da hat man lauter Karten drin, die Veränderungen zeigen von Kontinenten, von Ländern über die Zeit. Und dann sieht man ja an der Verschiebung der Grenzen, dass sich irgendwas getan hat […] Man sieht eben, wie so Reiche entstehen und sich wieder zurückbilden.“
Worum es geht
Der Putzger erzählt Weltgeschichte in Karten, nach Epochen geordnet. Für die 105. Auflage hat Cornelsen ihn grundlegend neu bearbeitet und um außereuropäische Regionen und die Zeitgeschichte erweitert. Dazu kommen Längsschnitte zu Migration, Klimawandel, Seuchen und Globalisierung und ein Register, das als historisches Lexikon dient.
Philipp Vorndran nennt den Atlas in Folge 39 als Einstieg, wenn du dich mit Geschichte beschäftigen willst. An der Verschiebung der Grenzen sieht er, wie Reiche entstehen und sich wieder zurückbilden. Fragen wie die, warum es vor 1871 weder Deutschland noch Italien gab, klärt er danach mit einer KI.
Für wen es passt
Für dich, wenn du Märkte über Jahrzehnte einordnen willst und Karten lieber magst als Jahreszahlen. Ein Börsenbuch ist der Putzger nicht, er liefert den Hintergrund. Philipp Vorndran sagt selbst, dass andere so etwas stinklangweilig finden.




